Prüfung des Neubaus des Ungsteiner Kindergartens „Regenbogen“

Antrag zur Behandlung in der nächsten Stadtratssitzung:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die CDU-Fraktion stellt zur Behandlung in der Stadtratssitzung vom 11.12.2018 folgenden Antrag:

  1. Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung mit der Prüfung, ob ein Neubau des Ungsteiner Kindergartens „Regenbogen“ auf den bereits hierfür ausgewiesenen Flächen in der Honigsäckelstraße sinnvoll bzw. geboten ist. Hierzu soll eine Bedarfsplanung und genaue Darstellung der räumlichen Situation bzw. Bedarfe erstellt werden.
  2. Die Verwaltung soll prüfen, unter welchen Voraussetzungen in einem Neubau ein generationenübergreifendes Angebot auch für Senioren integriert werden könnte.
  3. Die Verwaltung soll prüfen, wie der Bereich „An der Bleiche“ im Rahmen der bevorstehenden Hochwasserschutzmaßnahme aufgewertet und zu einem attraktiven (Wasser-)Spielplatz für Kinder und Jugendliche aufgewertet werden kann. Entsprechende Förderkulissen sollen aufgezeigt werden.

Begründung:

Der Ungsteiner Kindergarten „Regenbogen“ leistet sehr erfolgreiche Arbeit und erfreut sich bei der Elternschaft großer Beliebtheit. Gleichzeitig werden die durch die bauliche Situation des Gebäudes bedingten Einschränkungen immer deutlicher. Spätestens mit den wahrscheinlichen Änderungen durch das „Kita-Zukunftsgesetz“ des Landes wird das Gebäude unserer Auffassung nach an seine Grenzen stoßen. Dem sollten wir nicht tatenlos zuschauen, sondern uns frühzeitig mit der Problematik befassen.

Auf Initiative unseres Ortsbeiratsmitglieds Andreas Wolf hat sich die CDU intensiv mit der Thematik auseinander gesetzt und stellt deshalb obigen Antrag.

Ein Neubau würde die räumlichen Probleme lösen, würde die Aufnahme von Einjährigen ermöglichen und gleichzeitig weitere Chancen bieten:

  • Die gefährliche Lage an der Bundesstraße und die sehr schwierige und teilweise gefährliche Verkehrssituation beim Holen und Bringen der Kinder am jetzigen Standort im Ortskern würden der Vergangenheit angehören.
  • Weitere Kiga-Plätze, die nach dem Bau von Trakt III der VOS notwendig werden würden, könnten hier realisiert werden.
  • Es könnte eine Selbstversorgerküche gebaut und somit auch in dieser Einrichtung gekocht werden.
  • Die Küchenkapazitäten könnten eventuell auch für die Integration eines generationenübergreifenden Konzepts genutzt werden (beispielsweise barrierefreier Seniorentreff).
  • Durch einen eventuellen Verkauf des Gebäudes könnte der Neubau teilweise finanziert werden und weitere städtebauliche Chancen für Ungstein eröffnet werden.
  • Der in unmittelbarer Nähe gelegene Bereich „An der Bleiche“ könnte zu einem attraktiven Spielplatz mit Zugang zum Wasser umgebaut werden, womit auch entsprechende Möglichkeiten für den Kindergarten verbunden wären.

Aus Sicht der CDU spricht viel für solch eine Lösung. Insbesondere da die Flächen (zwischen Königreichssaal der Zeugen Jehovas und Sportplatz) bereits als Allgemeinbedarfsflächen ausgewiesen und bei der Erstellung der Pläne für einen eventuellen Kindergarten vorgesehen waren. Lange Plan-Änderungen wären also hierfür wohl nicht notwendig.

Wir könnten einer gut funktionierenden Einrichtung mit entsprechenden Räumlichkeiten die Chance auf eine weitere Angebotsverbesserung eröffnen, und gleichzeitig dringend benötigte zusätzliche Betreuungskapazitäten schaffen. Auch städtebaulich könnte Ungstein durch diese Investition gewinnen, indem der Bereich zwischen altem Ortskern und Neubaugebiet weiter miteinander verbunden wird. Wir werben deshalb dafür, unseren Antrag zu prüfen und entsprechende Konzepte zu entwickeln.

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